Die Entstehung und Geschichte des Naturlehrgebiets


Viele Personen haben mitgeholfen, dass heute das Naturlehrgebiet in der Form vorhanden ist.
1970 wurde das Areal von Josef und Fritz Steiner gekauft. Josef Steiner ("Profi") leitete d
ann jahrzehntelang ehrenamtlich das Gebiet, unterstützt von vielen wohlwollenden Fachleuten von nah und fern. Während dieser Zeit leitete insbesondere Josef (Josy) Zeyer zahllose Führungen. Mit anderen sind dies die Pioniere des Naturlehrgebiets, sie haben etwas weitherum Einzigartiges und Neues geschaffen.

Ab Juli 1995 wird das Gebiet in einem 75% Pensum von Thomas Bühler betreut. Die Stelle ist vom Kanton Luzern bezahlt. Thomas Bühler führt insbesondere die moderne Umweltpädagogik im Naturlehrgebiet ein. 2003 übernehmen Pius und Fränzi Korner die Betreuung des Gebietes. Ab März 2009 sind Marlène Wenger und Stefan Schilli die neuen Betreuer.

Einige Angaben zur Geschichte und Bedeutung des Gebietes finden sich in Beiträgen der Heimatkunde des Wiggertals (Heimatvereinigung Wiggertal):

1970 - kurzer Text von "Profi" Josef Steiner
(1970 als pdf verfügbar, ca 26 kb)

1979 - mehrere Beiträge von Fachleuten (Botanik, Ornithologie, Zoologie, Geologie)
Heimatkunde des Wiggertals, Band 37, 1979. Autor: Josef Brun-Hool. Redaktion: A Häfliger, K Blum, A Felber, E Kaufmann, J Zihlmann.
(1979 als pdf verfügbar, ca 1.7 mb)

1999 - Beitrag von Josef Brun-Hool über Entstehung, Ist-Zustand und Botanik
Heimatkunde des Wiggertals, Band 57, 1999. Autor: Josef Brun-Hool. Redaktion: H Heuberger, S Zollinger.
(1999 als pdf verfügbar, ca 600 kb)

2009 - Beitrag zum 40jahr Jubiläum: Entstehung, Ideen, Gebiet und Bewohner, Funktion als Lernort.
Heimatkunde des Wiggertals, Band 66, 2009.
Redaktion: Martin Geiger-Hodel, Hermenegild Heuberger-Wiprächtiger, Hans Kurmann, Pius Schwyzer, Peter Wiprächtiger.
Gestaltung: Hermenegild Heuberger.
Autor: Pius Korner
Fotos: Hans-Peter Ammann, Heidi Jost
(2009 als pdf verfügbar, gut 1 mb )

Das Areal zwischen (zeitlich!) Kiesabbau und Naturlehrgebiet (ca. 1970)

"Profi" Josef Steiner (rechts) weist Armeeleute ein, wie die Geländemodellierungen vorzunehmen sind. 1970/71 half die Armee mit, Treppen zu bauen, Weiher und Wege anzulegen.

Der Kiesturm am Ende des Kiesabbaus. Offene Wände, nackter Beton - nur das Auge der Pioniere sah hier einen Schulungs- und Beobachtungsturm im Rohbau! (ca. 1970)

Der Kiesturm 2006, gleiche Fassade. Die Bretterwände wurden in den 70er Jahren angebracht, links wurde der Turm erweitert, Innen ausgebaut. Vor dem Turm ist das Pyramidendach sichtbar, welches auf den Stelzen steht, die man im Bild oben auch schon sieht - jetzt ist es ein Regenunterstand.

Die Betonsilos auf Stelzen - hier wurde vormals Material gelagert (ca. 1970)
(vielleicht kurz vor der Sprengung der Stelzen: das Holz unter den Silos soll den Aufprall abfedern...)

Die Betonsilos heute - die Stelzen wurden in den 70er Jahren gesprengt, die Silos werden als Behälter für Musterbiotope genutzt.