Die Pestwurz ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die im Frühjahr beizeiten ihre Blüten in die Höhe reckt. Die kolbenartigen, rosafarbigen Blütenstände erinnern an die Form von Trauben. Im Naturlehrgebiet sind nun zwischen den Teichen und dem Sturmholzwald hunderte der wunderschönen Blüten zu sehen!


Im Volksmund wird die Pestwurz  auch als „grosser Huflattich“ bezeichnet, das liegt an der gewaltigen Grösse, die die Blätter erreichen können. Die leberförmigen Blätter sind aber erst im Sommer zu sehen und sehen fast aus wie die Blätter des Huflattichs in grösser. Die Pestwurz wächst gerne in feuchten Senken, der Huflattich jedoch an trockenen und kiesigen Standorten.


Im Mittelalter wurde die Pflanze gegen die Pest eingesetzt – daher rührt die deutsche Bezeichnung „Pestwurz“ – nicht gerade verlockend, aber mit starken Kräften gesegnet. Die Pflanze wird auch heute in der Heilkunde gerne noch benutzt. Für die Heilkraft sind jedoch weder die Blätter noch die Blüten zuständig, sondern der Wurzelstock der Pflanze. Neben Migräne zeigt Pestwurz bei „normalen“ Kopfschmerzen oder bei Spannungskopfschmerzen ebenfalls eine deutliche Wirksamkeit. Die Heilkraft der Pflanze richtet sich nicht nur gegen Migräne und Kopfschmerzen, sondern kommt bei inneren Beschwerden wie Magenverstimmung, Asthma, anhaltendem Husten oder einer Reizblase zum Einsatz.

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