Die Wespenspinne ist eine der attraktivsten einheimischen Spinnen. Mit bis zu 2cm Körperlänge sind die Weibchen wesentlich grösser als die nur ca. 5mm grossen Männchen. Sie ist durch zwei Merkmale leicht zu erkennen: Zum einen trägt sie auf dem Hinterleib Querstreifen aus gelben, weissen und schwarzen Linien, was ihr den deutschen Namen Wespenspinne einbrachte. Ein zweites Merkmal findet sich im Netz der Spinne: ein weisses Zickzackband aus eng beieinander gewobenen Fäden verläuft senkrecht durch das Radnetz der Wespenspinne.

Die Wespenspinne war früher bei uns relativ selten. Seit ca. 30 Jahren werden sie über ganz Europa von Südwesten her immer häufiger festgestellt. Die Ursache für diese Ausbreitung ist nicht bekannt. Die Wespenspinne liebt wärmebegünstigte Standorte mit einer strukturreichen Vegetationsschicht.

Im Gegensatz zu der sehr häufigen Kreuzspinne, die ihre Netze gerne auch in Fensternischen baut, errichtet die Wespenspinne ihre Radnetze meist in Bodennähe. Wichtig ist dabei, dass der Lebensraum (Brachen, Wildwiesen) wenig gestört wird und dass die Vegetation langfristig stehen bleibt, denn sonst werden die Netze zu häufig zerstört. Die Spinne kann ihr Netz zwar jederzeit erneuern wandert aber aus dem betreffenden Lebensraum ab, wenn das zu häufig nötig ist.

Hier ein Bild von einem Weibchen mit erbeuterter Ameise.

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