Die Baldachinspinne sind jetzt an warmen September/Oktobertagen besonders gut zu sehen. Vor allem am Morgen sind die auffälligen flachen Netze der kleinen Tiere in den Wiesen gut zu beobachten. Meistens sind sie mit Tautröpfchen übersät.

Im Unterschied zu anderen Spinnengruppen, bei denen sich nur die Jungtiere mit Hilfe eines „Flugfadens“ vom Wind verfrachten lassen, um bei zu grosser Populationsdichte der Konkurrenz und dem Kannibalismus durch Artgenossen zu entgehen, fliegen bei den Arten in der Familie Linyphiidae auch die erwachsenen Tiere zu Tausenden vom Sommer bis in den Winter, wobei dies eine erfolgreiche Strategie zur Verbreitung darstellt.

Die Spinnen strecken dazu ihren Hinterleib in die Luft und produzieren einen sogenannten Flugfaden. Ist der Faden lang genug, wird er vom Wind erfasst und transportiert die Spinne. Dieser Vorgang wird „Luftschiffen“ oder im Englischen „ballooning“ genannt. Erwärmt sich die ruhige Winterluft über dem Boden durch Sonneneinstrahlung im Winter rasch, lassen sich die Spinnen emporheben und verfrachten. Sie fallen dadurch besonders im Spätsommer („Altweibersommer“) und im Winter auf. Sie können kurzzeitig massenhaft auftreten.

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