Diese beiden Pilzarten konnten am Sonntag 14.10. auf der öffentlichen Pilzexkursion auf der Beobachtungsliste notiert werden. 19 Erwachsene und 9 Kinder lauschten gespannt den Worten des Pilzkontrolleurs Peter Meinen. Bei wunderschönen Herbstwetter wurden bei einem Rundgang durch das Gebiet Pilze bestimmt und erklärt. Pilze brauchen Wärme und Feuchtigkeit zum Gedeihen. Trotz des sehr warmen und trockenen Sommers gab es in der Schweiz ein neues Rekord Jahr bei dem Steinpilzen! Auch auf der Exkursion im Naturlehrgebiet wurde trotz der trockenen Witterung eine grosse Artenvielfalt an Pilzen gefunden! Pilzexperte Peter Meinen erklärt, dass viele der gefundenen Pilze auf Totholzwachsen und so aus dem Holz Feuchtigkeit ziehen können.

Hier wird der Zitronengelbe Wulstling gezeigt.

Bei manchen Pilzen musste die Struktur des Hutes mit der Lupe angeschaut werden um den Pilz zu bestimmen.

Der alte Buchenwald mit sehr viel Totholzanteil, ist der optimale Lebensraum für viele Pilzarten.

Artenliste der Exkursion:


Rettichfelbling

- Ockerbrauner bis rötlichbrauner fleischiger Hut, jung gewölbt, später flach ausgebreitet. Riecht nach Rettich!


Striegelige Stramete

- Typischer Totholz -Zersetzter, oft auf Buchenholz

Foto: Bruno Bürki


Überzuckerter Tintling

- Auf Totholz, wird schwarz, früher wurde die Tinte der Tintlinge zu schreiben benutzt

Foto: Bruno Bürki 


Tränender Saumpilz

- Hat schwarzes Sporenpulver

Foto: Bruno Bürki


Stundentintling

- Löst sich innert 2-4 h auf, wird schwarz, früher wurde die Tinte der Tintlinge zu schreiben benutzt


Rädchen Schwindling

- Sehr zart, durchscheinende Lamellen, löst sich nach wenigen Stunden auf

Foto: Bruno Bürki


Violetter Rötelritterling

- Lila Lamellen, riecht nach Schokolade, Lamellen lösen sich, guter Speisepilz


Grünblätteriger Schwefelkopf

- Massig auf Totholz, giftig

Foto: Bruno Bürki


Honiggelber Hallimasch

- im Alter sehr variabel, Lamellen schlecht sichtbar, Holzabbauer

Foto: Bruno Bürki


Veilchen Rötelritterling

- leicht rosa Lamellen, oft im Hexenring


Flaschenstäubling

- kein Blätterpilz, darf innen nicht braun sein, ist der Anschnitt weiss ist er essbar

Foto: Bruno Bürki


Stummelfüsschen  (Krüpperlfuss)

- Hat keinen Stiel, Lamellen gehen alle an einen Punkt, kein Speisepilz

Foto: Bruno Bürki


Buchenspei Täubling

- Hat kein Kragen, hat spiltterige Lamellen, Mundprobe ist scharf (giftig!)

Foto: Bruno Bürki


Sparriger Schüppling

- Schuppen auf dem Hut und am Stiel, wächst auf Totholz, kein Speisepilz

Foto: Bruno Bürki


Zitronergelber Wulstling

- Ist essbar, ist jedoch durch die Pilzkontrolle nicht freigegeben, da er den sehr ähnlichen Knollenblätterpilzen sehr ähnlich sieht


Rehbrauner Dachpilz

- Rehbrauner Hut, sehr feine rosa Lamellen


Firnistrichterling


Stinkmorchel

Foto: Bruno Bürki


Hyazinth Schneckling


Netzstiliger Hexenröhrling

- Netzmuster an Stiel, ist hellhütig, Mundprobe ist wichtig, läuft bei anschneiden schnell an, kein Speisepilz

Foto: Bruno Bürki


Stinkschirmling

- Stinkt nach Leuchtmittelgasen


 

Teste dein Wissen über die Pilze! Pilzquiz

 

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