Der Laichkraut-Zünsler  oder auch Seerosenzünsler besitzt sandfarbene Vorderflügel, welche eine dunkelbraune Musterung um helle Flecken aufweist. Die Falter und Larven sind an den stark bewachsenen Teichen im Gebiet zu finden.

Der dämmerungs- und nachtaktive Falter fliegt in zwei Generationen von Mai bis Juni und von August bis September. Die Eier werden von dem Weibchen an der Blattunterseite im Wasser angeheftet. Die Jungraupe miniert in den Blättern ihrer Nahrungspflanze. Noch atmet sie über die Haut. Nach der zweiten Häutung schneidet sich die ockerbraune Raupe ein ovales Blattstück heraus und verklebt es an der Unterseite des Laichkraut- oder Seerosenblattes. In diesem Köcher lässt sie eine Luftblase unter Wasser atmen; nun durch Tracheen.

Die Raupe kriecht zum Fressen jetzt an die Blattoberseite und nimmt von dort wasserabweisende Substanzen auf. Die Raupen überwintern und beginnen ab Mai wieder mit der Nahrungsaufnahme. Sie verpuppen sich in ihrem gebauten Köcher, den sie unter Wasser am Stängel ihrer Nahrungspflanze anheften.

Bilder: Stefanie Pfefferli

Quelle: Schmetterlinge in Berlin

 

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