Neben den ersten Köcherfliegenlarven, aktiven Wasserschnecken und Amphibien lassen sich zur Zeit im Teichwasser tausende von Hüpferlingen beobachten! Die winzigen Ruderfusskrebschen werden 0,5–1 mm lang. Der Trivialname „Hüpferling“ ist auf die Fortbewegungsweise der Tiere zurückzuführen. Die ersten Antennen schlagen ruckartig nach hinten und lassen das Tier durch den Rückstoss nach vorne schnellen. Dann gleitet es wieder etwas zurück, um wieder nach vorne zu „hüpfen“.

Bild: Stefanie Pfefferli

Das breit ovale Vorderteil setzt sich aus dem Kopf und den ersten fünf Brustsegmenten zusammen. Das Hinterteil ist deutlich schlanker. Es besteht aus dem schmalen sechsten Brust- und vier beinlosen Hinterleibssegmenten und trägt am Ende zwei Hinterleibsanhänge. Die langen ersten Antennen sind bei den kleineren Männchen zu Greiforganen umgebildet, mit denen die Weibchen bei der Paarung festgehalten werden. Die Weibchen heften ihre Eier nach dem Ablegen in zwei Säckchen am Körper fest.

Durch das Binokular können Schulkinder die Männchen und Weibchen gut unterscheiden.

Bild: Wikipedia Commens

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Schulzimmer Naturlehrgebiet 

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