Frühling liegt in der Luft, die Natur erwacht. Jeden Tag treiben die jungen Blättchen weiter aus und immer mehr Blüten recken sich der Sonne entgegen. Eine davon ist die Schlüsselblume. Wer genau hinschaut, entdeckt etwas Besonderes:  Eine Blüte gleicht der anderen, und doch unterscheiden sie sich. Die Schlüsselblume bildet nämlich unterschiedliche Blütentypen aus.

Der eine Blütentyp besitzt einen langen Griffel und tief in der Kronröhre sitzende Staubblätter. Die Narbe ist hier gut sichtbar. Dies ist eine vorweibliche Blüte.

Der andere Blütentyp besitzt einen kurzen Griffel, die Staubblätter sind hier wesentlich höher gelegen und sind am Kronröhreneingang gut sichtbar. Hier handelt es sich um eine vormännliche Blüte.

In der Blütenbiologie nennt man dies Heterostylie. Es dient dazu, Selbstbestäubung zu vermeiden und damit Fremdbestäubung zu unterstützen. Die Bestäubung erfolgt durch langrüsselige Insekten wie Hummeln oder Falter.

 

 

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