Zwischen März und Anfang April entwickeln sich die variabel gefärbten, schwach wohlriechenden Blüten des Hohlen Lerchensporns. Jede Population umfasst ungefähr zu gleichen Teilen purpurn bis violett und weiss blühende Exemplare. Im Naturlehrgebiet sind die Pflanzen gleich beim Eingang bei der Barriere zu finden.

Der deutsche Name der Pflanze  ist auf ihre hohlen Knollen zurück zu führen. Der lat. Gattungsname Corydalis kommt von dem griechischen Wort korydallis, das mit „Haubenlerche“ zu übersetzten ist. Gemeint ist damit die gespornte Blüte, die Ähnlichkeiten mit den gespornten Hinterzehen dieses Vogels aufweist.

 Der Lerchensporn war früher eine anerkannte Heilpflanze, wird aber heutzutage nicht mehr genutzt. Die Pflanze wurde vor und nach einer Narkose eingesetzt, da sie eine hypnotische und beruhigende Wirkung. Ihre stärkehaltigen Knollen werden in Russland teilweise als Nahrungsmittel benutzt.

Fotos: Stefanie Pfefferli

 

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